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Teuer vs. guenstig - Meine Meinung zu Kosmetikprodukten

Samstag, 4. Oktober 2014

Drogerie- oder Highend? Günstig oder doch etwas teurer? Im Kosmetikbereich gibt es alles. Aber was ist das Beste? 

Ich finde, das ist eine sehr persönliche Sache, denn nicht jeder ist gleich anspruchsvoll bzw. legt Wert auf unterschiedliche Eigenschaften bei Produkten. Auch liegt die Gewichtung von Produkten bei jedem etwas anders. Manch einer sammelt und liebt hochwertige Lippenstifte und ein anderer dagegen möchte immer den besten Preis. 

Wie sich dies bei mir verhält, sage ich Euch heute in meinem ersten Teil "Teuer vs. günstig", in dem es um die dekorative Kosmetik geht. Ein zweiter Teil mit Pflege ist auch schon geplant. 



Foundation ist so ein Thema. Es gibt tolle Drogeriefoundations. Leider falle ich mit meiner sehr hellen Haut oft aus dem Farbspektrum heraus und muss mich dann zwangsläufig im etwas teureren Segment umsehen. Im Moment habe ich aber noch Glück und habe einige Foundations aus der Drogerie, die zu mir passen. Da wäre einmal die Nude Illusion Foundation von Catrice, die mir nur minimal zu dunkel ist und die Bourjois Foundations, die man ja leider nur online oder bei Budni (Hamburg) bekommen kann. Ich hoffe, Bourjois kommt noch flächendeckend in alle Drogerien.

Außerdem habe ich die hellsten Nuancen der Fit me und der L'Oréal True Match Foundation hier stehen, die leider nicht in Deutschland zu bekommen sind. Es sind preislich aber Drogeriefoundations, auch wenn ich sie über Ebay oder Amazon kaufen musste. 

Genauso verhält es sich mit Rimmel, einer Marke, die es ja leider nicht mehr in Deutschland gibt. Sie hat auch einige sehr helle Nuancen und man kann über Asos bestellen.

Die einzigen teuren Foundations, die ich besitze sind die Vichy Dermablend (falls ich mal ultrahohe Deckkraft möchte, leider auch nen Hauch zu dunkel) und die Nars Sheer Glow, die aber trotz des hohen Preises nicht an meine Lieblinge von Bourjois herankommt.



Concealer ist leicht: Es gibt sogar für helle Häutchen wie mich genug Auswahl, weil viele Menschen ihren Concealer ja gern etwas heller kaufen. Ich muss dazu sagen, dass mir Concealer in der richtigen Nuance bzw. maximal eine Nuance heller am besten gefällt und ich diesen umgekehrten Panda-Look echt nicht nachvollziehen kann. Otto-Normalverbraucher verblendet das nämlich nicht wirklich und das sieht dann echt gruselig aus.

Meine liebsten Concealer sind günstige Varianten wie die Catrice Camouflage Cream, der Fit me Concealer und der Maybelline Der Löscher Auge. Aber auch mit P2 und L'Oréal habe ich schon echt gute Erfahrungen gemacht!



Auch beim Puder bin ich relativ zufrieden mit dem, was die Drogerie zu bieten hat. Mein Holy Grail ist seit es auf dem Markt ist, das Catrice Prime and Fine Mattifying Powder waterproof und transparent. Es lässt die Haut atmen, es verstopft nicht die Poren und mattiert schön lang ohne die Haut zu cakey wirken zu lassen.

Weil aber alle meinen, ich sollte mal das MAC Skin Finish Natural ausprobieren, werde ich das irgendwann mal machen. Einfach weil ich neugierig bin.

[Review] Maybelline Lasting Drama 36h Gel Liner Black Shock

Freitag, 12. September 2014

Als kleiner Blogger wie ich bekommt man leider eher wenig geschickt. Deswegen habe ich das nächste Produkt auch selbst gekauft. Da hätte ich auch 10€ in die Tonne kloppen können! Maybelline und ich werden wohl ewig eine Hass-Liebe führen, wenn das so weiter geht...

Wie Benefit hat nämlich auch Maybelline einen Geleyeliner in Stiftform entwickelt. Das Gel des Geleyeliners ist innen im Stift enthalten und wird durch drehen nach oben geschoben, wo man es dann direkt auftragen können soll. 

So sieht das gute Stück aus. Schon mal ganz schnieke und passend zu Maybelline. Es gibt nur die eine Farbe, nämlich schwarz. Kostenpunkt sind ca. 10€, den Kassenzettel habe ich leider nicht mehr. Günstig ist er allerdings nicht, aber die günstigere Alternative zum Benefit Push-up Liner.


Unter der Kappe mit Drehverschluss befindet sich dann die sehr flexible Gummi- oder evtl. sogar Silikonspitze, durch die der Geleyeliner dann gepresst wird. Damit dieser nicht eintrocknen kann, gibt es auch noch einen kleinen pinken Stöpsel, den man nach Gebrauch wieder in die Öffnung schieben sollte.

Wie man hier auch schon gut erkennen kann, ist das keine wirklich saubere Sache, denn selbst wenn man die Reste des Liners, die im grauen Gummiteil enthalten sind auf ein Taschentuch quetscht, ist immer noch zu viel drin was eine totale Sauerei veranstalten kann. Saubere Finger: Ein Ding der Unmöglichkeit, außer man benutzt den Stöpsel nicht, was ich aber noch weniger empfehlen kann.


So sieht das Gummidingens dann ohne Stöpsel aus. Es ist sehr flach und weich und deswegen auch sehr sehr flexibel. Mir doch etwas zu flexibel. Das von Benefit, was ich am Counter testen durfte ist weniger weich und bietet eine bessere Stabilität.


So und nun zum Geleyeliner an sich und zum Auftrag. Der Geleyeliner ist an sich gut, weil schön schwarz und matt trocknend. Er hält wie Geleyeliner eben so sind bombenfest und ist nach dem Trocknen wasserfest.

So weit so gut. Leider finde ich die Art damit einen Eyeliner zu ziehen wirklich gewöhnungsbedürftig. Und auch mit viel Übung (ich habe das Ding schon über einen Monat im Test) wird es nie so schön, wie mit einem Pinsel oder einem Flüssig- oder Filzliner. 

Die Linie ist einfach nicht immer gleichbleibend dick oder schwarz, auch wenn man mit gleichbleibendem Druck arbeitet. Das nervt mich, so was will ich doch morgens nicht haben. Aufstehen und schon ärgern, weil man am Liner rumdoktern muss. No way! 

Als Tightlining-Instrument eignet er sich zwar gut, aber auch hier hat man viel Aufwand für das saubere Arbeiten mit dem Liner und viel Überschuss, der verloren geht.


Weiterer Minuspunkt, der sich daraus ergibt: Der Produktverbrauch ist riesig. Man muss vor Gebrauch die Reste, die leicht eingetrocknet sind rausdrehen und an einem Taschentuch abstreifen. Die Menge, die man für beide Augen braucht ist entweder zu klein (also nochmal drehen) oder zu groß, was die Dosierung nicht gerade vereinfacht. Und dann wieder alles rausdrücken und abstreifen, damit der Stöpsel rein kann. Nee danke, das gefällt mir gar nicht. So sieht das dann nämlich jeden Morgen aus


Ihr merkt es schon, wir werden keine Freunde, der Lasting Drama 36h Gel Liner und ich. Ich ärgere mich mittlerweile echt, dass ich das Geld dafür ausgegeben habe, weil ich ihn ja unbedingt testen wollte. Meine Empfehlung bekommt er jedenfalls nicht!


Habt Ihr ihn oder die Benefit-Alternative ausprobiert? Was sagt Ihr dazu?

Riesiger Augenbrauenprodukte-Vergleich

Montag, 8. September 2014

Wer mich schon länger liest, der weiß, ich bin permanent unzufrieden mit meinen Augenbrauen. Ich hatte zwar echt Glück mit meinen Wimpern, aber meine Augenbrauen haben noch nie wirklich voll ausgesehen. Die Haare dort wachsen sehr spärlich und sind hellblond, weswegen färben nur mäßigen Erfolg bringt. Super Ausgangslage also :(

Mit 20 hatte ich die super Idee mir ein Permanent Make up verpassen zu lassen und das war echt der größte Beautyfehler, den ich gemacht habe in meinem Leben. Diese wundervollen tätowierten Striche werden jedes Jahr dünner und sind ganz schön ausgebleicht. Leider nur bis zu einem bestimmten Punkt, der Rest will irgendwie nicht weggehen, also male ich dazu. Und deswegen habe ich auch eher "aufgemalte" Brauen, weil "natürlich" wegen der alten Form drunter einfach nicht geht.

Aus diesem Grund probiere ich sehr gern neue Augenbrauenprodukte aus und habe gerade erst wieder ein neues für mich entdeckt. Und weil ich grad Lust drauf habe, zeige ich Euch heute einfach mal, was ich alles ausprobiert habe...

Catrice Absolute Matt Eyeshadow Palette - Top oder Flop?

Donnerstag, 28. August 2014

Ganz neu und mal wieder leider nur bei Müller erhältlich ist die matte Version der beliebten Nudepalette von Catrice. Wer auf Schimmer verzichten möchte oder es wie ich gern matt mag, der wird sich gefreut haben endlich auch mal matte Farben in einer Palette in der Drogerie kaufen zu können. Wurde ja auch echt mal Zeit. Aber taugt die auch was? Lest weiter, und Ihr erfahrt es!


Die Palette sieht genauso aus wie schon die Absolute Nude, nämlich schmal, mit sechs Farben, einem Pinsel/Applikatorgedöns (über das wir hier nicht reden müssen. Ihr wisst, so was landet bei mir sofort in der Tonne!) und einem durchsichtigen Plastikdeckel, wo mir wieder der Spiegel fehlt. Aber gut, bei einem Preis von 4,99€ für 6g (also 1g je Farbe) kann man nicht so viel erwarten. Ich finde trotzdem, ein Spiegel wäre nett und unfassbar brauchbar.


Innen befinden sich sechs matte Farben, die alle eher kühl sind. Sie passen wahrscheinlich zu den meisten Menschen, ich hätte mir etwas Neutraleres bzw. Wärmeres gewünscht, aber das ist ja eine persönliche Präferenz. Die Farben haben leider alle keine fancy Namen, für die Catrice ja sonst bekannt ist. Was ich auch sehr schade finde, weil ich mir Namen sehr gut merken kann bei Produkten und ich so nun immer die soundsovielte Farbe von rechts oder links dazuschreiben muss, wenn ich genau sagen möchte, welche Farben ich benutzt habe. Wir machen es uns jetzt einfach und nennen die Farben 1-6.

Meine Palette ist natürlich benutzt, ich habe sie auf Herz und Nieren getestet und muss leider sagen schon jetzt sehe ich kleine Mankos. Matte Farben sind ja die Zicken unter den Lidschatten. Kaum eine Farbe, die nicht krümelt oder fleckig wird im Auftrag. Man muss mehr Arbeit reinstecken, vor allem beim Blenden und wenn man Pech hat, sieht es trotzdem fleckig aus, egal wie toll die Pinsel sind und egal wie gut man bei AMUs ist. Die Qualität der matten Farben wird zwar immer besser, aber der Absolut Matt Palette merkt man einfach an, dass sie nur knapp 5€ kostet. Nicht vergleichbar mit Paletten wie meinem Liebling, der STILA In the Know. Eher so wie die limitierte matte Perfect Style Palette, die Rival de Loop mal auf den Markt brachte.

Ich Euch leider sagen, dass die erste Farbe schon leichte Risse zeigt (und das, obwohl sie sicher bei mir im Bad liegt und nicht runtergefallen ist) und alle Farben relativ staubig sind.


Dann schauen wir uns mal die Swatches an. Von der Ferne ganz ok, aber sieht man genauer hin, dann sieht man auch hier eine leichte Staubigkeit auf der Haut. Kann natürlich daran liegen, dass ich keine Base benutzt habe, wie immer bei den Swatchbildern. Leider habe ich diese Staubigkeit auf dem Auge aber auch beobachten können und da benutze ich ja immer eine gute Base!


Hier mal etwas näher...


Von den Farben her finde ich die ersten beiden Farben viel zu ähnlich und hätte mir statt der zweiten Farbe eher einen warmen Blendeton oder aber ein mattes Schwarz gewünscht, dann wäre wenigstens die Farbzusammenstellung schon mal etwas runder. Der Dunkelbraunton von Farbe 6 ist zwar schon dunkel, aber mit einem matten Schwarz wäre die Palette für mich irgendwie kompletter gewesen. Naja, insgesamt ist die Farbauswahl ganz ok. Nichts spannendes, aber eben schöne solide Alltagstöne.

Kommen wir mal zu meinen Erfahrungen mit den Lidschatten, was Auftrag und Haltbarkeit betrifft. Ich habe die Palette nun fast eine Woche benutzt und mit unterschiedlichen Bases und in unterschiedlichen Bedingungen getestet. Für den Alltag finde ich sie ok, aber ich habe trotz guter Base (egal welche, im Test waren Lorac, Zoeva, Essence, MAC Painterly, Maybelline Color Tattoo und Lime Crime) keinen Tag eine gute Hlatbarkeit feststellen können. 

Normalweise schminke ich mich morgens (teilweise sehr sehr früh) und wenn ich abends alles abschminke, dann ist mein Augen Make-up zu 90% noch da, vielleicht einen Hauch verblasst. Hier hatte ich nach ca. 5h das Gefühl, dass nur noch die Hälfte da war und dann zunehmend weniger auf den Augen zu sehen war. Schade, wie ich finde, vor allem, wenn man sich morgens so viel Mühe mit dem Blenden gegeben hat und etwas Schichten musste, weil man die Farben leider ein wenig aufbauen muss, damit sie schön brillant zu sehen sind und nicht nur wie ein Mischmasch auf dem Auge verschwimmen.

Fazit
Die Palette wird sicher nicht meine Lieblingspalette. Würde ich sie empfehlen? Bedingt. Wenn man nicht so anspruchsvoll ist wie ich und eine günstige Palette für matte Looks sucht, dann vielleicht. Wer allerdings auch richtig Spaß am matten Schminken haben möchte, dem kann ich immer noch nur die STILA In The Know empfehlen oder auch die Urban Decay Naked Bascis. Etwas teurer, aber Lidschatten halten ja (fast) für die Ewigkeit.


Wer von Euch hat die Absolut Matt Palette auch schon ausprobiert? Wie findet Ihr sie? Top oder Flop?

[Review] Benefit the Porefessional Agent Zero Shine

Mittwoch, 13. August 2014

Ich weiß ja nicht, wie es Euch so geht, aber ich probiere unglaublich gern neue Dinge aus. Damit das nicht zu teuer ist und man mehr Unterschiedliches testen kann, veranstalten wir Mädels und Bloggerfreundinnen ab und zu mal so was wie ne Tauschparty. Da werden nicht nur Klamotten und Schuhe, die man aussortiert hat getauscht, sondern gern auch mal Kosmetik. Und so kam ich dann auch an den nicht mehr ganz so neuen Agent Zero Shine von Benefit. 

Es handelt sich dabei um ein porenminimierendes Puder, das den ganzen Tag mattieren soll. Ein Produkt, mit dem ich auf jeden Fall etwas anfangen kann, da ich eine sensible Mischhaut habe, die gern mal in der T-Zone glänzt. Dort pudere ich gern ab und fixiere so auch mein Make-up.


Das Agent Zero Shine Puder ist mit 31,00€ für 7g ganz schön teuer. Selbst gekauft hätte ich es wohl nicht. Die Farbe ist nicht ganz transparent, aber da man ja nur sehr wenig Puder benötigt, kann ich mit meiner superhellen Haut es gerade noch tragen. Im Winter könnte es einen Hauch zu dunkel sein.

Aber kommen wir mal zur Verpackung. Benefit besticht ja immer mit supersüßem Verpackungsdesign und auch diesmal haben sie sich echt Mühe gegeben. Ich finde die Verpackung zwar nicht wahnsinnig toll, aber der Name "Agent Zero Shine" und die Agentin auf der Verpackung ist natürlich schon etwas, das man anderswo nicht findet.

Blöderweise hat sich Benefit eine ganz neue Verpackung ausgedacht, die praktisch sein soll. Ich mag sie nicht. Warum? Weil ich mein Puder meist nur daheim benutze und nur im Notfall unterwegs mal nachpudere. Und für beide Situationen finde ich die Verpackung nicht gut. 

Unterwegs fehlt mir einfach ein Spiegel und da will ich nicht mit losem Puder hantieren. Und daheim habe ich dann auch einen Deckel, den kleinen Pinsel und den salzstreuerähnlichen Puderbehälter in Händen und brauche zudem noch einen Spiegel. Wirklich schnell und praktisch geht anders.

Man soll nämlich das Puder in den Deckel schütten und dann hinten den Pinsel aus dem Puderbehälter herausnehmen, aufschrauben und dann damit das Puder aus dem Deckel entnehmen. Der Pinsel ist leider echt klein und piekst. Deswegen möchte ich ihn nicht verwenden, da habe ich wesentlich bessere. Leider kann man mit einem normalen Puderpinsel nicht in den Deckel in das Puder dippen, weil der Deckel sehr klein ist und ein normaler Puderpinsel dafür zu groß.
 


Schüttet man das Puder auf eine andere geeignete Unterlage geht es mit dem Auftrag ganz gut, aber wie bei allen losen Pudern staubt das ganz schön und macht, je nachdem wie müde bzw. ungeschickt man sich morgens im Bad anstellt, eine ganz schöne Sauerei. Normale lose Puder, die einen großen flachen Schraubdeckel haben sind da echt ne viel bessere Alternative.

Das Puder selbst gefällt mir gut. Es könnte transparenter sein, aber es macht, was es soll: Mattieren und Poren minimieren. Obwohl ich bei Poren weniger mitreden kann, ich habe sehr feine Poren, die man eh kaum sieht. Aber es setzt sicht im Laufe des Tages auch nichts unschön in den feinen Gesichtshärchen ab und auch nach Stunden glänzt man kaum. 

Würde ich mir dieses Puder nachkaufen? Nein. Ich würde mein Geld eher in andere Dinge investieren, denn es gibt einige Kosmetikprodukte, da lohnt sich ein ein bisschen teurerer Kauf. Was transparente Puder angeht, finde ich, hat die Drogerie wirklich sehr gute zu bieten. Mein Holy Grail, das Catrice Prime & Fine Mattifying Powder Waterproof zum Beispiel oder auch die transparenten Puder von Essence oder L'Oréal. Da spart Ihr echt Geld, bekommt aber ein genauso gutes Produkt mit viel besserer Verpackung.


Wer von Euch hat das Agent Zero Shine auch getestet? Wie findet Ihr es? Und welches war die sinnloseste Verpackung, die Euch je über den Weg gelaufen ist?

St.Tropez Self Tan Sensitive Bronzing Lotion - Schlimmer geht immer!

Sonntag, 20. Juli 2014

Der Juli ist wohl nicht mein Monat. Erst die Unverträglichkeit des Wachses an der Benefit Brow Bar und jetzt noch mehr Pusteln und juckende Haut...

Aber von Anfang an. Ich bin hell und werde auch so gut wie nicht braun. So ist das eben als Rothaarige. Nichtsdestotrotz hätte ich auch gern einen Hauch Farbe, vor allem an meinen Beinen, die nicht mal ein bisschen Farbe annehmen und deswegen noch blasser aussehen als der Rest. Solarium kommt nicht in Frage und Hauttyp 1 darf ja eh nicht mehr rein. Deswegen wäre Selbstbräuner eine gute Option. Wäre, wenn man nicht wie ich von Selbstbräuner juckende Haut bekommen würde. 

Ich weiß leider nicht, was genau ich bei Selbstbräuner nicht vertrage, aber ich bekomme von jedem juckende Haut. Man sieht nichts, aber nach 1-3 Tagen juckt es überall, besonders an den Schienbeinen. Da mir die Bronzing Lotion von St.Tropez aber so gut gefallen hatte (bis auf das hier nur leichte Jucken), war ich ganz begeistert, als St.Tropez diesen Sommer diese Lotion auch für sensible Haut auf dem Markt brachte. Der Preis ist happig, aber im Sommersale bei HQHair habe ich sie für 24€ bekommen und hatte natürlich große Erwartungen an sie, als sie endlich ankam.




Die Verpackung sieht ähnlich aus, wie die Originalversion, nur dass die Schrift türkis ist und "hypoallergenic" drauf steht. Die Lotion an sich ist nicht weiß, sondern, leicht cremefarben und bremst etwas im Auftrag. Trotzdem ist es leicht sie streifenfrei aufzutragen. Die Bräune, die man nach einigen Stunden erhält ist schön natürlich und passt super zu meinem Teint.

Und dann das! Abends verwendet habe ich am nächsten Tag gegen Mittag ein extremes Jucken bemerkt. Erst waren es nur wieder die Schienbeine, aber dann breitete es sich über den ganzen Körper aus. Mittlerweile habe ich überall, sogar am Hals leichte Pusteln, die aussehen wie Mückenstiche oder klitzekleine Pickel. An einigen Stellen sind sie hell und an anderen rot. Ich habe deswegen die letzten Tage bei 33 Grad mit langen Klamotten herumlaufen müssen, weil ich im Service jeden Tag Kundenkontakt mit über 6000 Menschen habe. An den Armen sieht man Gott sei Dank fast nichts, weswegen es wenigstens ein Tshirt sein durfte.

Dass ich dieses Teufelszeug nie wieder verwenden werde, ist klar. Aber ich bin echt schwer enttäuscht, denn ich hatte erwartet, dass nichts passieren würde bzw. nur so wenig Jucken, dass es erträglich wäre. Leider ist die Sensitive Variante tausendmal schlimmer als alle anderen Selbstbräuner, die ich je verwendet habe. Die Herstellerversprechen von "no more irritated, ichty skin" wurden absolut nicht erfüllt und wenn es nicht HQHair gewesen wäre, wo ich bestellt habe, hätte ich das Ding sofort zurückgegeben.


Ich hoffe, Eure Woche war besser und Ihr konntet den Sommer ein bisschen genießen. Was war bisher Euer schlimmstes und schlechtestes Produkt ever? Hattet Ihr schon mal so extreme Reinfallprodukte? Ich muss sagen, dass diese Bräunungslotion sogar das Newspaper Nail Art von Essence, das bisher das absolut schlechteste Produkt für mich war vom Thron gestoßen hat.

Flops oder Produkte, die für mich nichts taten

Freitag, 16. Mai 2014

Nachdem es ja jeden Monat meine Favoriten gibt und ich Euch gerade erst meine Holy Grails gezeigt habe, dachte ich, es wäre mal an der Zeit Euch Dinge zu zeigen, die nichts für mich getan haben bzw. mit denen ich nicht zurecht gekommen bin. Das heißt nicht, dass es schlechte Produkte sind, sondern einfach nur, dass ich damit nichts anfangen konnte.

Olaz Essenctials Complete
Diese Creme wurde mir zugeschickt und natürlich habe ich sie ausprobiert. Leider ist sie mir zu reichhaltig. Nicht, dass sie schlecht wäre, auf keinen Fall, aber ich habe Mischhaut und da war sie mir eindeutig zu schwer. Für alle, die eher trockene Haut haben: Sie riecht schön neutral nach Creme, zieht relativ fix ein und fühlt sich gut an. Außerdem ist ein Lichtschutzfaktor von 15 enthalten und die Creme ist relativ günstig zu haben. Schade, dass sie mir zu viel war, denn eigentlich mochte ich sie, bis auf das zu schwere Gefühl. Leider gibt es keine leichtere Version.




Olaz CC Cream
Nochmal Olaz. Und nochmal kosten- und bedingungslos zum Testen erhalten. Diesmal ist es nicht die Textur, die mich stört, sondern die Farbe. Die CC Cream ist echt toll und fühlt sich superweich auf der Haut an. Ich hatte sie auch mehrere Sonntage drauf, um sie auszuprobieren (und weil ich da eh alles ausprobiere und mir wuscht ist, wie ich ausseh), aber sie ist leider zu dunkel und deswegen werde ich sie an liebe Freunde (mit mehr Glück was eine gesunde Bräune angeht) weitergeben. An sich ein gutes Produkt, aber nichts für die wirklich extrem Blassen unter uns. Lasst Euch nicht täuschen, auf dem Swatch bild sieht man recht gut, wie hell sie erst scheint und wie sie dann trotz gutem Blenden nicht passt und nachdunkelt.




Sleek Garden of Eden Palette
Da hat mich Sleek aber mal echt enttäuscht! Ich bin gerade sehr froh, dass ich die Palette geerbt und nicht selbst gekauft habe. Leider ist mein Exemplar nicht so wirklich gut pigmentiert, was die matten Töne betrifft und da kann man mit Base und ein bisschen Lidschattenkratzen auch leider nichts mehr rausholen. So schön die Palette an sich auch ist, ich bin frustriert, weil vor allem die Töne schwächeln, die ich gern getragen hätte...




So meine Lieben, jetzt seid Ihr dran. Welche Produkte konnten bei Euch nicht punkten bzw. waren einfach nicht die richtigen für Euch und Euren Hauttyp? Lasst es mich/uns wissen, denn so finden wir vielleicht alle noch Dinge, die gerade für uns die richtigen wären, auch wenn sie bei anderen gar nicht passen.

[Review] KIKO Colour Shock Long Lasting Eyeshadow

Sonntag, 30. März 2014

Für Pinkmelon habe ich einen der Colour Shock Long Lasting Eyeshadows aus der Boulevard Rock von KIKO testen dürfen. Das hat mich sehr gefreut, denn an denen war ich schon mehrfach vorbeigelaufen und habe einige Farben ganz interessant gefunden. Was mich aber abgeschreckt hatte war die eher flüssige Konsistenz.



Naja, aber nachdem ich ihn eben zum Testen bekommen habe, kann ich jetzt sagen, dass ich froh bin, keinen gekauft zu haben, so schön die anderen Farben auch sind. Ein Pöttchen mit 5ml kostet 6,90€, die man sich sparen kann.

Warum? Weil es nichts Halbes und nichts Ganzes ist. Die Textur ist relativ flüssig, jedenfalls habe ich weder bei Cremelidschatten noch bei Geleyelinern je so eine Konsistenz gesehen. Man kann damit arbeiten, aber es erfordert Arbeit und ich mag das Ergebnis nicht genug, als dass ich das gern auf mich nehme. Als Cremelidschatten finde ich ihn einfach nicht gut genug, weil man es nicht wirklich schafft, die Farbe gleichmäßig aufs Auge zu bringen. Und je mehr man schichtet, desto ungleichmäßiger wird es leider. Als Eyeliner muss man auch eher zwei Schichten auftragen, um ein deckendes und schönes Ergebnis zu erhalten. Leider hält dieses Ergebnis nicht lange genug. Kommt man auch nur in die Nähe der Augen (ich hatte eine Fussel in den Wimpern. Schal und so, wer kennt das nicht?) bröselt leider alles weg und der Lidstrich ist nicht mehr vollständig.

Meine Farbe, 109 Pentagram Navy, ist zwar ein wunderschönes Blaugrau mit ganz minimalem Glitzer, der mir sehr gefällt, aber seht selbst, wie ungleichmäßig der Auftrag ist.



Falls Ihr Euch die Colour Shock Long Lasting Eyeshadows auch überlegt habt, schaut Euch lieber nach etwas anderem um. Falls Ihr einen guten Cremelidschatten oder cremige farbige Base für Eure AMUs sucht, dann nehmt lieber die Long Lasting Eyeshadow Sticks von KIKO (darüber habe ich hier bereits berichtet) oder falls Ihr einen Geleyeliner sucht, schaut Euch mal die Cream Eye Liner von Zoeva an (hier erfahrt Ihr mehr).


Habt Ihr Euch etwas aus der Boulevard Rock LE geholt? Was könnt Ihr empfehlen? Habt Ihr die Colour Shock Long Lasting Eyeshadows auch ausprobiert?

Essence How to make Bright Eyes Palette

Freitag, 28. März 2014

Essence und die 3-Meter-Theke. Was war ich sauer, dass ich immer wieder umsonst im Müller war, bis dann endlich mal ein genauer Terminplan am Start war, dem man entnehmen konnte, wie lange man noch warten muss, bis umgebaut wird. Und dann stand ich in Augsburg vor dieser Riesentheke und fand sie nur so lala. Irgendwie hatte ich mir das spannender vorgestellt.

Einige Produkte haben es dann aber doch letztendlich geschafft in mein Körbchen zu hüpfen und das erste möchte ich Euch heute zeigen. Die How to make Bright Eyes Palette kostet 5,95€ und ist wie schon erwähnt nur bei Müller erhältlich. Sie erinnert sehr stark an das Design von Benefit und enthält sechs Farben und einen Pinsel, den Ihr am besten gleich entsorgt...


Das Design ist wirklich zuckerwattesüß und auch der kleine Spiegel in Wolkenform hat es mir angetan. An der rechten Seite gibt es versteckt eingeschoben zwei Kärtchen, auf denen Schminktipps und Vorschläge mit dieser Palette aufgeführt sind. Die Schminkvorschläge sind ganz ok, aber nichts Neues und auch nichts, auf das man nicht schon irgendwie selbst gekommen wäre. Trotzdem nett.


Auch die Lidschattennamen gefallen mir gut und passen zu den jeweiligen Farben. Optisch gesehen also ein wirklich hübsches Ding.


Kommen wir jetzt zu den Swatches. Alle Farben sind auf einer guten Lidschattenbase (Lorac Primer) gemacht und ich habe mehrmals nachnehmen müssen, um sie gut sichtbar zu machen. An sich finde ich die Farben ja auch sehr hübsch, aber die Zusammenstellung ist dann doch nicht so gelungen.


Irgendwie scheinen ja dieses Jahr alle so auf solche "Bright"-Farben zu stehen. Erst Bobby Brown, dann Catrice und jetzt Essence. Ich mag helle Farben auch sehr, aber wenn ich eine so helle Farbe trage, dann brauche ich einen etwas dunkleren Akzent in der Lidfalte. Das sieht sonst irgendwie immer so unkomplett aus und so nackt. Vielleicht liegt das in meinem Fall daran, dass ich selbst schon so wahnsinnig hell bin und dann sehr ausgewaschen wirke. Aber seid mir nicht böse: Ich finde sehr hellen, frostig schimmernden Lidschatten allein getragen einfach nicht schön. Auch an anderen nicht. In dieser Palette finden sich bis auf den Rotton nur so helle Farben, die auf der Haut und vor allem auf dem Auge auch sehr sehr ähnlich sind. Ohne jeglichen dunkleren Ton, der das Ganze irgendwie komplettiert hätte, finde ich die Palette für mich sehr wenig spannend.

Die Textur und die Farbabgabe sind für Essenceverhältnisse zwar auf jeden Fall besser als vor Jahren noch und auch besser, als so mancher Monolidschatten, insgesamt sind die Farben aber schon leicht staubig und neigen zu Fallout. Man kann damit definitiv arbeiten, solange man eine gute Base benutzt. Da mir aber die Farben nicht so taugen, kann ich persönlich diese Palette nicht wirklich empfehlen.


Habt Ihr Euch auch schon die neuen Paletten angesehen? Wie findet Ihr sie? Habt Ihr auch die How to make Bright Eyes Palette?

Garnier BB Cream Miracle Skin Perfector Anti-Falten oder wie ich zum Indianer mutierte

Sonntag, 9. Februar 2014

Einige Tage war es still hier auf dem Blog, was daran lag, dass ich erstens zwei gaaaaaaanz schlechte Erfahrungen mit L'Oréal machen musste, was meine Haare angeht (und das bei einem Friseurmeister, der andere Friseure schult) und zweitens mit Findus zum Tierarzt musste, weil der arme Kerl wahrscheinlich neben seiner Futtermittelunverträglichkeit auch eine Hausstauballergie hat.

Letzte Woche war irgendwie der Wurm drin. Genauso ging es dann auch gleich weiter mit der BB Cream von Garnier, die ich zum Testen zugeschickt bekommen habe. Ich bin zwar erst 29, aber Antifaltencreme muss wohl jetzt schon sein, hm? Egal. Dass da Anti-Aging und Antifaltenwirkstoffe enthalten sein sollen, hätte mich nicht gestört. Was mich aber gestört hat ist die Farbbezeichnung "hell", denn "orange" würde es leider wohl eher treffen.
Aber erstmal zum Produkt selbst. Ihr kennt sicher alle die Miracle Skin Perfektor Werbung und sicherlich auch diese Serie im Drogerieregal. Die beliebteste Reihe der Garnier BB Cream ist die matte Version, über die ich auch noch berichten werde. Die Anti-Falten-Serie ist in Rot gehalten und verspricht sofort perfektionierte Haut, was eine leichte Deckkraft, eine straffe Haut und 24h Feuchtigkeit plus LSF 15 beinhaltet. 50ml kosten rund 11€.



Die Konsistenz ist sehr angenehm auf der Haut, sie ist nicht zu schwer, nicht zu schmierig und glänzt nicht übermäßig. Der Duft ist angenehm dezent und man fühlt wirklich die Feuchtigkeit, die die BB Cream spenden soll. Mehr kann ich Euch allerdings nicht dazu sagen, denn ich hatte sie nicht sehr lange auf meiner Haut.

Warum? Wegen der Farbe! Die BB Cream ist einfach zu dunkel, um sich wirklich "hell" nennen zu dürfen und hat außerdem einen sehr deutlichen Orangestich, der nach einer Weile noch mehr zum Vorschein kommt, wenn die BB Cream leicht oxidiert und deswegen nachdunkelt. Für meine helle Haut ist das leider nichts, weil ich dann aussehen würde, als würde ich zu Fasching als Indianer gehen. Bei dunklerer Haut kann ich mir allerdings vorstellen, dass dieser Orangeeinschlag auch zu einem sehr frisch wirkenden Teint beitragen kann. Nur frage ich mich dann auch: Wie sieht dann wohl die dunklere Version aus?


Hier seht Ihr nochmal die BB Cream frisch aufgetragen


Und hier leicht verrieben nach weiteren 5 Minuten


Wie Ihr sehen könnt, wirklich um einiges zu dunkel für mich. Wer aber einen mittleren Farbton sucht, der wird hier evtl. fündig. Ich teste gerade auch die helle matte Version, die sich bisher deutlich besser schlägt. Ich werde berichten, wenn Ihr möchtet.


Habt Ihr eine der BB Creams von Garnier getestet? Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht? Passt die Farbe? Wie ist das Ergebnis?

Naked 3 Looks

Dienstag, 7. Januar 2014

Heute zeige ich Euch schon mal zwei Looks, die ich mit der Naked 3 Palette geschminkt habe. Die Möglichkeiten sind sehr groß und ich habe auch schon mehr als diese zwei Looks damit kreiiert. Leider waren meine Schichten in der Arbeit und das Licht nicht immer so, dass ich bei Tageslicht hätte fotografieren können. 

Deswegen fehlen die weniger spektakulären Looks, bei denen ich nur 1-2 Farben auf dem beweglichen Lid aufgetragen habe und solo verblendet bzw. mit einer der matten Farben ausgeblendet habe. Das Ganze dann mit einem schönen schwarzen Eyeliner und Mascara waren tolle Looks. Vor allem die dunkleren Farben wie Liar, Factory, Mugshot und Darkside haben sich hierfür bewährt. Superschön Taupe, aber eben mit dem gewissen rosigen Etwas...

Aber kommen wir zu den ersten zwei Looks, die ich auch präsentieren kann. Weitere folgen sicher noch, das experimentieren mit den Farben macht immer noch Spaß und hat ja gerade erst angefangen.


Look 1: Braune Base und die Farbe Liar




Benutzte Produkte:
MAC Paintpot Constructivist (jeder braune Kajal geht aber auch als cremige Base) 
UD Naked 3 Liar (am Wimpernkranz und nach oben ausgeblendet)
L'Oréal Superliner (will ich grad aufbrauchen)
Max Factor 2000 Calorie Mascara waterprood


Look 2: Matt und dezenter




Benutzte Produkte
UD Naked 3 Strange (auf dem beweglichen Lid und unter der Augenbraue)
UD Naked 3 Limit und Nooner in der Lidfalte. Nooner eher außen
L'Oréal Superliner
Catrice Glamour Doll Volume Mascara waterproof


So, das waren die ersten Tragebildern der Naked 3. Mir gefällt die Farbauswahl der Palette wirklich sehr gut. Leider gibt es einige Farben, die echt für die Tonne sind und es etwas schmerzhaft machen, so viel Geld für diese Palette gezahlt zu haben. Trotzdem, die dunklen und matten Töne machen dies wett. Falls Ihr aber besonders die Farben Dust, Buzz und Trick interessant findet lasst lieber die Finger von der Palette. Die bröseln sehr und schimmern sehr frostig.


Gefallen Euch meine Tragebilder? Wollt Ihr noch mehr Inspirationen mit dieser Palette sehen?
Habt Ihr die Palette auch und falls ja: Welche Farben kombiniert Ihr sehr gern?



[Review] Catrice Glamour Doll Volume Mascara waterproof

Montag, 21. Oktober 2013

Ihr kennt mich, ich betone gern meine Augen und teste deswegen auch gern neue Mascaras. Heute im Test die wasserfeste Variante der Glamour Doll Volume Mascara von Catrice. Wasserfeste Mascaras sprechen mich ja auch deswegen noch mehr an als die normalen Varianten, weil ich sehr gerade und feine Wimpern habe, die sonst den Wimpernzangenschwung nicht halten können. Länge habe ich genug, ich brauch nur etwas getrenntes Volumen und möchte eben meinen Schwung. Der ist mir am wichtigsten!

Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als meine geliebte Glamour Doll Mascara in waterproof auf den Markt kam. Die normale Variante fand ich super, konnte sie aber eben wegen dem Schwung nur als zweite Schicht über einer wasserfesten Mascara tragen. Sie trennte toll, gab Volumen und krümelte nicht.
Die neue, wasserfeste Variante ist nicht schlecht, hat aber einige Mankos...



Der erste Eindruck ist sehr gut. Die Mascara kostet genauso viel wie die Standartversion und sieht auch genauso aus. Die dünne Gummibürste erfasst die Wimpern gut, trennt sie und gibt ihnen Volumen. Und dann kommen leider auch schon die Mankos...

... Im Gegensatz zur Standartversion, die erst nach einigen Monaten trockener wird und krümelt, tut es die wasserfeste  Variante sofort. Und, was noch schlimmer ist, sie färbt auch oben am Oberlid ab, obwohl sie wasserfest ist! Das geht echt gar nicht!

Der Schwung wird auch nicht 1A gehalten, aber ich könnte mich damit abfinden, denn er hält fast den ganzen Tag und fällt nur minimal ab nach einiger Zeit.  


Seht Ihr, wie grau ich ums Auge herum aussehe? Das hat nichts mit dem Lidschatten zu tun, sondern mit der Mascara. Auf dem Bild habe ich sie ca. 4h getragen. Das sagt wohl Einiges!

Ich weiß, dass viele mit dieser Version der Glamour Doll Volume Mascara super zurecht kommen. Ich kann mich leider nur bedingt anschließen, aber Wimpern sind ja bekanntermaßen verschieden. Schade, denn ich mag Catrice Mascaras sonst sehr gern und auch bei einem Preis von ca. 4€ wäre es echt ein Schnäppchen gewesen, wäre das mein neuer heiliger Gral geworden.



Wie findet Ihr denn diese Mascara? Habt Ihr sie schon getestet? Krümelt und färbt sie bei Euch auch so herum wie bei mir oder habe ich ein Montagsexemplar erwischt?



[Review] P2 Metal Eyes Eyeshadow Plum Peacock

Dienstag, 17. September 2013

Heute habe ich eine kleine Review für Euch. Diesmal geht es um eine neue Nuance der P2 Metal Eyes, nämlich um einen neuen Lila-Pflaumeton mit dem schönen Namen "Plum Peacock". Der Lidschatten mit der ungewöhnlichen Form wirkt gebacken, soll aber ein Cremelidschatten sein und enthält 3,5g. Geostet hat er glaube ich 2,49€? Es ist schon wieder einige Wochen her, auf jeden Fall unter 3€.

Das sagt P2:
"Mit dem metal eyes eye shadow gelingt ein edel schimmernder Look in metallischen, changierenden Farben. Der Creme-Lidschatten setzt sich nicht in der Lidfalte ab. Für ein intensiveres Farbergebnis kann der Lidschatten nass angewendet werden. Langanhaltend und farbintensiv!"

Auch hier ist auffällig, dass man den Lidschatten auch nass auftragen kann, obwohl es ein Cremelidschatten sein soll. Komisch, denn ich empfinde ich nicht als cremig und habe zu dieser Art der Textur auch noch nirgends etwas finden können. Der Lidschatten fühlt sich für mich eher wie ein sehr buttriger Puderlidschatten an und in diesem Fall bröselt er beim Auftrag auch (was aber eher an den Glitzerpartikeln liegt, die enthalten sind).


Aber jetzt zeige ich ihn Euch doch erstmal, ne!?



Wie Ihr seht sieht der Lidschatten sehr schimmernd und glänzend aus. Metallisch, wie versprochen, wirkt er allerdings nur, wenn man wirklich schichtet. Ansonsten scheint er eher ein schimmernder Pflaumeton zu sein, der leider auch etwas feinere Glitterpartikel enthält. Das habe ich beim ersten Benutzen feststellen müssen, denn sofort war dieser doch sehr feine Glitter überall in meinem Gesicht und nicht mehr nur am Auge. Trotz Base und tupfendem Auftrag...


Auf dem extragroßen Swatchbild erkennt man Dank der leichten Unschärfe auch gut den feinen silbernen Glitter.

Und so sieht er nach zwei Stunden aus: Leider nicht mehr ganz so schön. Ich hatte einfach vorher noch kein Tageslicht für Fotos und leider hat er das Frühstück nicht so gut überstanden, wie geplant. Trotz einer guten Base wirkt er eher fleckig und leicht feucht. Auch sieht man hier schon, wie er sich langsam Richtung Lidfalte verkriechen möchte und der feine Glitter sich auch langsam selbstständig macht.



Ich wollte ihn liebhaben, denn ich mag Lila- und besonders Pflaumentöne. Leider hat er mich sehr enttäuscht und sich nicht so gut benommen wie sein großer (leider nicht mehr erhältlicher) Bruder "Taupe Elephant", den ich immer noch sehr gern benutze und bei dem die Herstellerversprechen auch voll und ganz eingehalten werden. Diese Nuance, so schön sie ist, kann ich nicht reinen Gewissens empfehlen.


Habt Ihr auch schon einen Metal Eyes Eyeshadow benutzt? Welche Nuance habt Ihr und welche könnte Ihr empfehlen bzw. eher nicht?


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